Die Kolumba Kullick ist ein neuer Ort für individuelle Abschiede, stille Erinnerung und persönliche Begegnung – in den ehrwürdigen Mauern der ehemaligen Petrikirche Castrop-Rauxel.

Der Name „Kolumba“ leitet sich vom lateinischen columbarium ab – dem Begriff für einen Ort zur Urnenbeisetzung –, aber auch vom lateinischen Wort columba, das „Taube“ bedeutet.
Die Taube steht in vielen Kulturen für Aufbruch, Seelenreise und Übergang – nicht nur als Friedenssymbol, sondern auch als Sinnbild für die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits, für Neuanfänge, Freiheit und stillen Trost.

Ein besonderer Impuls für diese doppelte Bedeutung kam durch einen Künstler, der während der Planungsphase auf die Familie Kullick zukam und für eine großformatige Tauben-Installation ein neues Zuhause suchte. Diese künstlerische Begegnung – fast wie ein Schicksalsmoment – wurde ein wichtiger Baustein für die spätere Namenswahl.

So wurde Kolumba Kullick zu einem Ort, der Trauer würdevoll ermöglicht, Erinnerung schützt – und gleichzeitig offen ist für neue Wege, kulturelle Ausdrucksformen und persönliche Übergänge im Leben.

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